Bipolar Budapest

Panels + Lectures, Goethe-Institut Budapest, October 17, 2007 3.30–9 pm

Das Symposium setzt den Erfahrungsaustausch unter den Projektbeteiligten von Bipolar im ungarischen Kontext fort und hebt ihn zugleich auf eine öffentliche, kulturpolitische Bühne. An dem Symposium beteiligen sich auch Vertreter der Kulturstiftung des Bundes, des Ungarischen Nationalen Kulturfonds NKA, des Instituts Français, des Polnischen Kulturinstituts sowie die Hausherrin, die Leiterin des Goethe Instituts Budapest.

Den Ausgangspunkt der Gespräche und Diskussionen bildet die Erfahrung, die Projektleiter in der Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Partnern gesammelt haben: An welchen konzeptuellen Fragen haben sich Diskussionen entfacht? Welche kulturellen und welche strukturellen Unterschiede machten den Projektleitern zu schaffen?

Wie wurden Sprachbarrieren überwunden? Wie wurden Konflikte gelöst? Wie hat das Publikum die Projektergebnisse in dem einen und in dem anderen Land aufgenommen? Welche Themen kamen an und welche nicht? Wir fragen – vor allem auf dem dritten, kulturpolitischen Podium – auch danach, welche Chancen und Perspektiven internationale Projektarbeit in Ungarn hat, welche Ressourcen, Partner und Förderinstrumente vorhanden und für Projektinitiatoren zugänglich sind, wie solche genutzt werden, welche fehlen und welche eventuell einre Weiterentwicklung bedürfen.

15.30 Projektpräsentationen und Gespräche mit beteiligten Künstlern und Projektleitern.16.30 Einleitung „Kulturprojekte in Europa: Die Praxis der Kulturstiftung des Bundes“ von Alexander Farenholtz, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes. „Bipolar deutsch-ungarische Kulturprojekte – Erfolgsstorys und andere lehrreiche Geschichten“ von Flóra Tálasi, Projektleitung Bipolar

17.30 Diskussion mit den Projektleitern Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede – experimentelle Ansätze und erfolgreiche Konzepte. Moderation: Péter Máté und Katrin Tiedemann.

18.30 Diskussion mit den Projektleitern Kreatives Zusammenarbeiten – Austausch zwischen Kuratoren. Moderation: Dóra Hegyi und Andreas Broeckmann.

19.30 Podiumsdiskussion Internationale Kooperationen und ihre Finanzierung – Fördermodelle in einzelnen europäischen Ländern mit Jerôme Bloch (Institut Français), Roland Chojnacki (Polnisches Kulturinstitut), Gabriele Gauler (GI) und Dr. László Harsányi (NKA). Moderation: Flóra Tálasi.