Institutionen:
UdK-Berlin, Ind. Design, FG2 Ästhetische Praxis
TU-Berlin, FG Bildende Kunst

Leitung:  
Matthias Einhoff
Philip Horst

 

Teilnehmende Studenten:
Tan Aksoy, Charlotte Ehrlicher, Marie Christine Federlin, Gesine Hillmann, Johannes Jacobs, Janosch Mallwitz, Anke-Lisa Paul, Ying Zhang, Inga Schulte, Sina Thomaseth, Lara Helene Diener, Maritta Billhardt, Thanh Thuy Nguyen, Ole Marten, Lucas Bahle, Matei, Cioata, Sophie Dadas, Gloria Ladenberger, Martin Bäumert, Mads Dinesen, Franziska König, Linda Kostowski, Lisa Runde, Laura Wollentarski, Marc Birri, Rebecca Sammler, Sarah-Lena Walf, Julian ZIgerli, Isabell Fringer, Amelia Jäger, Manuel Telschow, Tjark Pfeiffer, Jonathan Markus, Jan Christoph Regett, Ole Jeschonnek, Robert Zeise, Isabelle Banz, Christopher Berger, Torben Bischoff, Samuel Hyams, Katharina Jockwer, Claas Redlefsen, Elisa Vendramin

Link:
UdK-Berlin, Studiengang Industrial Design

Zentrale Randlagen

Workshop, Berlin-Mitte, April 17 – Juli 17 2007

Ausgehend von Fragestellungen des Skulpturenpark Berlin_Zentrum entwickeln Studierende der Universität der Künste und der TU-Berlin Projekte, künstlerischen Interpretationen und Interventionen auf unbebauten Abschnitten des ehemaligen Mauerstreifens in Mitte und Kreuzberg. 

Über drei Aufgabenstellungen nähern sich die Studierenden einer eigenen künstlerischen Arbeit auf dem Gelände. 

In der ersten Aufgabe 'Pfadfinderei' markieren die Studierenden einen Pfad, der ähnlich einem Trim-Pfad, Handlungsanweisungen an mindestens 5 Stationen aufweist und so das Gelände unter vorgegebenen Parametern erlebbar macht. Die Anweisungen werden durch Schilder markiert. 

In der zweiten Aufgabe 'Forschungsauftrag' übernehmend die Studierenden die Patenschaft für eine Schublade eines Karteikartenschranks. Ziel ist es, sich wie ein Forscher den Arealen zu nähern. Hierbei gilt es Informationen von Dritten zu einem Aspekt des persönlichen Interesses zu sammeln und für die Schublade aufzubereiten. Dritte können Institution (Archive, Vereine, Ämter, Verwaltungen) private Unternehmen mit infrastrukturellen Funktionen (Vattenfall, Wall, Bwb, Immobilienfirmen, Juristen etc.), direkte Beteiligte (Anwohner, Eigentümer, etc.) oder anderen Wissenschaftler (Botaniker, Geologen, Archäologen etc.) sein. Wichtig ist, dass das gesammelte Wissen im direkten Bezug zu den Arealen steht. Mögliche Formen der Informationen sind Kartenmaterial, Fotos, Pläne, Interviews etc. Die Studierenden bereiten das Wissen für Andere nachvollziehbar auf  und lagern es in der Schublade.

Basierend auf den Erfahrungen der 'Pfadfinderei' und dem Wissen aus dem 'Forschungsauftrag' entwickeln die Studierenden ortsspezifische Arbeiten.